Virtuell komponieren...was ist das...???

Meine Tätigkeit als Musiker beschränkt sch Gott sei Dank nicht ausschließlich auf das Dirigieren großartiger Musik, sondern es gibt auch die kunstschaffende Seite in mir.

Komponieren würde ich als mein Lebenselixier als Künstler bezeichnen. Nun ist es heute so, dass fast alle Auftraggeber und Produzenten von uns Komponisten erwarten, gleich... bevor noch die Musiker auf der Bühne sitzen... das neue Werk 1:1 zu hören.

Es genügt eben nicht mehr, sich an´s Klavier zu setzen (so schön man auch spielen mag) und den Herrschaften zu erklären, wie gut das alles später mit dem Orchester klingen wird.

Besonders in Film und Fernsehen wollen die Produzenten nicht die "Katze im Sack" kaufen. Selbst im Theater will man schon vorher alles so hören, wie es später ist. Also was tun? Ein privates Orchester hat wohl kein Komponist zu hause - oder doch?

 

Die Antwort lautet JEIN...

Es gibt eine Möglichkeit, seine neue Musik mit "echten" Instrumentenklängen zum Leben zu erwecken. Das Stichwort heißt : Virtuelle Kompostion". Aber was ist das?

 

Nun. Hier handelt es sich um sogenannte Samples, die nichts anderes sind, als voraufgenommene Instrumente in nur allen möglichen und denkbaren Spielweisen und das noch dazu in höchster Aufnahmequalität.

Das Angebot der sogenannten Samplehersteller ist schier unüberschaubar. Weltweit werden in den teuersten Studios die besten Musiker engagiert, um all ihre Spielkunst aufzunehmen, damit später Komponisten die Möglichkeit haben, Ton für Ton ihr Instrument am Masterkeyboard abzuspielen und in sogenannten Musikprogrammen, oder Notationssoftwares ihre neuen Kompositionen zum Leben zu erwecken.

  •  

Soweit eine kleine Erklärung, was virtuelle Komposition bedeutet.

 

https://soundcloud.com/oliver-ostermann/elegie

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0